Bilder der Überflutungssituation am 15.07.2021 und warum das Grabeland erhalten bleiben muss

Das Grabeland. Die gelb umrandete, heute noch tiefer liegende Fläche, soll angehoben (aufgeschüttet) und komplett bebaut werden!
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Das Hochwasser am 15.07.2021 hat auch die Straße Am Ruhrort und Teile der Dr.-C.-Otto-Straße in Dahlhausen getroffen. Dass es nicht noch zu einem Hochwasser viel größeren Ausmaßes oder gar zu einer Katastrophe gekommen ist, lag letztlich daran, dass die Senke des Grabelandes am Ruhrort unglaubliche Mengen an Wasser aufgenommen hat.
Laut dem Bebauungsplan (B-Plan) 997 „Am Ruhrort“ soll dieses Grabeland bebaut werden. Um die Bebauung vor Hochwasser zu schützen, soll das Grabeland um 2 m aufgeschüttet werden. Die Senke, die beim Hochwasser am 15.07.2021 unsere Rettung war, würde verschwinden. Der Neubau würde bis zu einem Meter höher liegen als die Bestandsbebauung. Wir fragen uns, wo die bis dahin aufgenommenen Wassermassen bleiben sollen, falls sich die Ereignisse von 15.07.2021 wiederholen sollten. Die Antwort liegt auf der Hand! Die Wassermassen würden sich auf die umliegenden Flächen und Häuser verteilen und würden Ereignisse wie die jüngsten in einem gigantische Maße verstärken.
Im B-Plan 997 geht es ausschließlich um die Hochwassersicherheit der neuen Bebauung.

Das Hochwasser am Ruhrort

Die Straße Am Ruhrort von der Dr. C. Otto-Straße aus gesehen. Die Überflutung am 15.07.2021 (Foto: Feuerwehr Bochum).
15.07.2021 – 07:30 = kurz vor der Evakuierung – Wasser strömt vom Ruhrort in die Gasse zwischen den Häusern Nr. 22 und 24. Eine deutlich größere Menge strömte da bereits auf das gegenüberliegende Grabeland. (Foto: Ralf Bickert)

Weitere Bilder der Überflutung

Die Anwohner des Ruhrorts gegen die Bebauung des Grabelands (Foto: WAZ)